Nebengewerbe Rechner
Was bleibt vom Nebenverdienst? Mit Kleinunternehmer-Check, Gewerbesteuer und Einkommensteuer-Effekt — für 2026.
Netto-Einnahmen vor Abzügen (ohne Umsatzsteuer).
Material, Software, Fahrtkosten, Arbeitszimmer …
Für den Grenzsteuersatz — optional, aber genauer.
Was dieser Rechner macht
Viele Angestellte bauen nebenbei etwas auf — als Freelancer, mit einem Etsy-Shop, Affiliate-Seiten oder handwerklichen Projekten. Die große Frage ist immer: Wie viel bleibt am Ende wirklich übrig, wenn das Finanzamt fertig ist?
Dieser Rechner schaut sich drei Sachen auf einmal an: die Kleinunternehmer-Regelung nach § 19 UStG (damit klar ist, ob du Umsatzsteuer ausweisen musst), die Gewerbesteuer mit ihrem Freibetrag von 24.500 € und der Anrechnung auf die Einkommensteuer nach § 35 EStG, und den Grenzsteuersatz-Effekt — dein Nebengewerbe-Gewinn wird zum Hauptjob-Einkommen addiert und oben drauf besteuert.
Die drei Stolpersteine, die viele übersehen
- Grenzsteuersatz statt Durchschnitt: Dein Nebengewerbe wird nicht mit dem Durchschnittssteuersatz besteuert, sondern mit dem Satz, der auf den nächsten Euro deines Hauptgehalts greift. Bei 50.000 € Hauptjob sind das schnell 35–42 % auf jeden Zusatz-Euro.
- Hauptberuflich selbstständig: Sobald dein Nebengewerbe mehr Zeit frisst oder mehr Einkommen bringt als dein Hauptjob, kann deine Krankenkasse dich umgruppieren. Dann zahlst du KV und PV selbst — plötzlich sind 20 % vom Gewinn weg. Der Rechner warnt, wenn du in die Nähe kommst.
- Gewerbesteuer-Anrechnung: Viele rechnen Gewerbesteuer doppelt. In Wahrheit wird das 3,8-fache des Messbetrags auf die Einkommensteuer angerechnet — bis zu einem Hebesatz von 380 % ist die Gewerbesteuer für Einzelunternehmer praktisch kostenlos.