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Börse

DAX unter Druck: Warum die Börse gerade so nervös ist

3. April 2026

Geopolitische Spannungen und Energiepreise sorgen für Unsicherheit am Aktienmarkt. Was Anleger jetzt beachten sollten.

Der DAX ist diese Woche auf 23.168 Punkte gefallen — ein Minus von über 500 Punkten gegenüber dem Allzeithoch von 25.507 Punkten. Die Nervosität an den Märkten hat mehrere Ursachen.

Was drückt die Kurse?

Energiekrise 2.0: Die hohen Ölpreise belasten vor allem energieintensive Unternehmen. Chemie-Konzerne wie BASF und Covestro stehen besonders unter Druck.

Nahost-Konflikt: Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran hat die globalen Lieferketten erneut gestört. Containerschiffe europäischer Reedereien können die strategisch wichtige Meerenge kaum noch passieren.

Luxusbranche schwächelt: Auch der bisher krisenresistente Luxussektor zeigt Schwäche. Unternehmen wie LVMH und Kering melden rückläufige Umsätze — ein Signal, dass auch wohlhabende Konsumenten vorsichtiger werden.

Die Zahlen im Überblick

IndexStandVeränderung
DAX23.168-0,56%
MDAX28.916-0,99%
Euro Stoxx 50ca. 5.400-0,72%
S&P 5006.582+0,11%

Was sollten Privatanleger jetzt tun?

Ruhe bewahren. Korrekturen von 5-10% sind an der Börse völlig normal und passieren im Schnitt einmal pro Jahr. Wer einen ETF-Sparplan hat, profitiert jetzt sogar: Du kaufst die gleichen Anteile günstiger.

Nicht verkaufen aus Panik. Historisch hat der DAX jede Krise überwunden — ob Finanzkrise 2008, Corona 2020 oder Ukraine 2022.

Nachkaufen? Wer ohnehin vorhatte zu investieren und einen langen Anlagehorizont hat (10+ Jahre), kann Rücksetzer als Einstiegschance nutzen. Aber nie alles auf einmal — lieber gestaffelt investieren.