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Spartipps|Wissen

Worauf es bei der Geldanlage in Krisenzeiten ankommt

20. April 2026

Wie du auch in Krisenzeiten richtig anlegst und gelassen bleibst.

Krisenzeiten an den Finanzmärkten sind für viele Anleger ein wahrer Albtraum. Wenn die Kurse plötzlich fallen und die Nachrichten nur Negatives berichten, ist es ganz normal, dass man ins Grübeln kommt. Immer wieder stelle ich fest, dass viele auf der Suche nach dem besten Zeitpunkt sind, um ihre Anlageentscheidungen zu treffen. Doch die goldene Regel lautet: Auch in Krisenzeiten gibt es clevere Spartipps, die du beachten solltest.

Warum ist Gelassenheit wichtig?

In Krisenzeiten reagieren viele Anleger panisch. Das kann zu Fehlentscheidungen führen. Die „Schwabenregel“ lautet: Lieber einen Schritt langsamer, dafür aber überlegt! Hier sind ein paar Punkte, die dir helfen können:

  • Portfolio Diversifizierung: Streue dein Geld auf mehrere Anlageklassen, statt alles auf eine Karte zu setzen. So minimierst du das Risiko, dass ein plötzlicher Kursverlust deine gesamte Anlagestrategie zunichte macht.
  • Langfristiger Ansatz: Wenn du Geld anlegst, denke immer langfristig. Kurzfristige Schwankungen sind normal und sollten dich nicht aus der Ruhe bringen.
  • Ruhig bleiben: Vertraue auf deine zuvor durchdachte Strategie und lasse dich nicht von kurzfristigen Nachrichten aus der Ruhe bringen.

Wichtige Spartipps für Krisenzeiten

Hier sind ein paar konkrete Spartipps, die dir in Krisenzeiten helfen können:

  1. ETFs im Fokus behalten: Wenn du in ETFs investiert hast, lass deinen Sparplan weiterlaufen. Langfristig haben sich ETFs als eine der stabilsten Anlagemöglichkeiten erwiesen.

2. Staatliche Anleihen nutzen: Gerade in Krisenzeiten sind Staatsanleihen ein stabiler Hafen. Sie bieten in der Regel niedrigere Renditen, sind aber sicherer als Aktien. Du kannst beispielsweise einen Teil deines Geldes in Bundesanleihen anlegen.

3. Notgroschen aufbauen: Überlege dir, einen Notgroschen in Höhe von 3-6 Monatsgehältern zu bilden. Dieser kann dir finanzielle Sicherheit geben, falls du kurzfristig Geld benötigst.

4. Blick in deine Ausgaben: Prüfe dein Budget. Wo kannst du vielleicht etwas einsparen? Manchmal ist der beste Weg, mehr Geld zu haben, weniger auszugeben.

Was bedeutet das für dein Geld?

Wenn du der Meinung bist, dass es Zeit ist zu verkaufen, überlege es dir gut. Geschichte zeigt, dass viele, die in Krisenzeiten panisch verkaufen, oft einen Großteil ihrer potenziellen Gewinne aufgeben. Es ist wichtig, die eigene Strategie zu überprüfen, aber auch an sie festzuhalten. Der schwäbische Opa würde sagen: "Wenn der Sturm vorbeizieht, sind die Schafe immer noch auf der Weide."

Vergleichstabelle: Anlageklassen und deren Risiko

AnlageklasseRisikoRenditeerwartung
AktienHoch7-10% p.a.
ETFsMittel5-8% p.a.
StaatsanleihenNiedrig1-3% p.a.
SparbuchSehr Niedrig0,1-0,5% p.a.

Um erfolgreich durch Krisenzeiten zu navigieren, ist es entscheidend, besonnen zu entscheiden und sich nicht von der Panik leiten zu lassen. Jeder Anleger sollte seine eigene Komfortzone kennen und wissen, welches Risiko er eingehen möchte. Investiere klug und bereite dich vor - dann bleibst du auch in stürmischen Zeiten gelassen und sicher.